Violons Barbares      
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Wolf’s Cry Tour

Mit dem aktuellen Album « Wolf’s Cry » führen die drei unerschrockenen Helden der Weltmusik ihre grandiose Erfolgsgeschichte fort. Die emotional so starke Musik von Violons Barbares lockt Besucher in allen erdenklichen Winkeln der Welt in die eksta-tischen Konzerte, die sich meist zu einer Art « tribal happening » entwickeln - es darf getanzt werden ! Die meisten relevanten Weltmusikfestivals haben die Band schon auf ihre Bühnen geholt, immer öfter rufen gute Indie-Rock-, Jazz- Pop Festi-vals in aller Welt die Musiker zu sich. André Heller lud die Band sogar exklusiv zur Eröffnung des neuen Weltmuseums nach Wien !

Der Klang von Streichinstrumenten kann - befreit vom Umfeld eines zähmenden, großen Orchesters - an die urtümlichsten Schichten menschlichen Musikerlebens rühren. Nur drei Musiker braucht es, um hierfür den Beweis anzutreten. Das Trio Vio-lons Barbares geleitet in ein überraschendes, überwältigendes Reich, führt ehemals getrennte Traditionen zu einer quasi archaischen Moderne zusammen.

Zunächst einmal ist da die mongolische Pferdegeige Morin Khuur von Enkhjargal Dandarvaanchig: Der weltgewandte, vielseitige Musiker aus Ulan Bator wurde in un-seren Breiten vor allem bekannt durch Rüdiger Oppermanns Klangwelten-Festivals, auf denen er von beseeltem Obertongesang bis zu seinem selbstkreierten mongo-lischem Rap eine grandiose Ausdrucksspannbreite auf die Bühnenbretter legte und legt. Mit dem Perkussionisten Christian Auer gewann er, den alle nur freundschaf-tlich "Epi" nennen, 2009 den Creole-Weltmusikpreis Baden-Württemberg. Seine tief empfundene Kunst im feingewobenen Klang des mongolischen Nationalinstruments trifft hier nun auf Dimitar Gougovs bulgarische Spießgeige Gadulka. Gougov stammt aus der Schule von Phlip Koutev, jenem legendären Arrangeur für die weltbekannten bulgarischen Frauenstimmen, und er ist ein Meister auf diesem so schwierig zu spielenden Streichinstrument mit dem klagenden, obertonreichen Sound.
Der stiebende Funkenflug und der vorwärtspreschende Galopp der Bögen zwischen zentralasiatischer Steppe und Balkan wird durch das reiche, nordafrikanisch und orientalisch geprägte Schlagwerkarsenal in den Händen des Perkussionisten Fabien Guyot voran getrieben. Guyot mischt mit seiner Trommelkunst auch in der renom-mierten Orientaljazz-Formation L'Hijâz Car mit, er ist der versierte rhythmische Koordinator der Formation. Eine überraschende Rolle spielt bei den Violons Bar-bares die menschliche Stimme: Enkhjargal wechselt von dröhnendem Kelhkopfge-sang und Steppen-Hiphop zu glasig-feinen, wispernden Melodielinien, Gougov kann mit stolzem Tenor markerschütternde und majestätische Haltetöne kreieren.

Die ungestüme, feurige und ungezügelte Musik dieses ungewöhnlichen Dreiers begeistert, da sie an archaische Schichten unseres Bewusstseins appelliert, zugleich aber eine fantasievolle Schöpfung der Neuzeit ist. Denn die Migra-tionsbewegungen des 21. Jahrhunderts haben diese drei Meister ihres Fachs durch Zufall in der deutsch-französisischen Grenzregion zusammengeführt, wo sie nun ein grandioses Knüpfwerk über Tausende von Kilometern hinweg weben können.

(Stefan Franzen im Monatsmagazin „Begegnung der Kulturen“ des Forum der Kultu-ren Stuttgart e.V.)




Presse

„Es ist schwer zu sagen, was die am meisten hervorzuhebende Qualität des Projektes ist: die brillante Beherrschung der Instrumente und des Gesangs durch die Interpreten oder die tiefen Momente der Freude, die dieses Repertoire in uns anklingen lässt, in einer ebenso glücklichen wie unglaublichen Verbindung.„
Jean Patrick Hélard, Trad Magazine

„Violons Barbares - wild, ungestüm, feurig, ungezügelt, vor allem aber: verteufelt gut!„ Karl Leitner, Donaukurier

„Hier wird mit großer Geste angerichtet, theatralisch und effektvoll: langgezogene, voller Pathos gesungene Melodien, begleitet von einer mit rockiger Energie gespielten Morin Khoor, der mongolischen Pferdekopfgeige und der bulgarischen Gadulka, ebenfalls ein Streichinstrument. So manche Uptempo-Passage des Trios steht den wilden Metallica-Interpretationen des finnischen Cello-Quartetts Apocalyptica in Nichts nach. Nur dass Violons Barbares nicht in düstere Metal-Clubs entführen, sondern in die Weite der mon-golischen Steppe. Man spürt förmlich die Pferde vorbeigaloppieren, auf denen die geschmeidigen Reiter ihre halsbrecherischen Kunststücke vollführen.

Die meisten Lieder des Trios – der französische Perkussionist Fabien Guyot legt für den Mongolen Dandarvaanchig Enkhjargal und den Bulgaren Dimitar Gougov die rhythmische Grundlage – sind überliefert, drei Kompositionen stammen von Enkhjargal, dessen raue Unterton-Stimme und eindrücklicher Obertongesang so prägend ist wie die eingesetzten Instrumente. Trotz der Interpretation überlieferter Lieder ist die Musik der Violons Barbares Kunstmusik. Abgesehen davon, dass die Kombination von Morin Khoor und Gadulka völlig neu ist, klingen die Streichinstrumente feiner als man das von Volksmusikproduktionen gewöhnt ist. Das abwechslungsreiche Spiel von Fabien Guyot, der Klassik-Erfahrung und eine starke Affinität zur maghrebinischen Musik hat, pflegt den jazzigen Ansatz und trommelt wohl auf allem, was ihm unterkommt – bis hin zu Sa-latschüsseln und verzinkten Wärmeflaschen“(Exit Music CH)

Referenzen

Frankreich: Festival Les Vieilles Charrues, Les Suds à Arles, Festival d’Ars
Deutschland: u.a. Stimmen (Lörrach), TFF Rudolstadt, Burg Herzberg, Bardentreffen, Mediaval Festival Selb,
Kanada: Festival de la Musique Arabe de Montréal
Belgien: Sfinks Festival, Zuiderpershuis, Tournée Mondial, Botanique (Bruxelles)
Norwegen: Førde Festivalen
Finnland: Kaustinen Folk Festival, Jyväskylä Festival
Estland: Viljandi Folk Festival
Niederlande: Tropentheater, Amsterdam Roots Festival
Schweiz: Stanser Musiktage, Pod'Ring Fatival
Ungarn: Budapest Folk Fest
Italien: Musica sulle Bocche (Sardinia), Suoni Mobili (Milano), Musicastrada (Pisa)
Malaysia : Rain Forest Festival





VIOLONS BARBARES

Enkhjargal Dandarvaanchig
Morin Khoor, Unter-und Oberton Gesang

Geboren im mongolischen Ulaanbaator, durchquerte er in der Kindheit mit seiner Familie und ihren Pferdeherden die Taiga nahe Altabulag, bevor sein musikalisches Talent von dem berühmten Flötisten Tserendorj entdeckt wurde. Enkhjargal stu-dierte Musik am Konservatorium von Ulaanbaator als Meisterschüler des Professors für Morin Khoar G. Janjan. Seit 1989 lebt er in Europa (Deutschland) und war schon an
zahlreichen Konzerten mit namhaften Weltmusikern beteiligt. Mittlerweile bereist er als auch als gefeierter Solist die ganze Welt. Seine Stimme reicht über sagenhafte fünf Oktaven, vom abgrundtiefen Schamanengesang (Kharhira) bis zum Obertonge-sang (Xöömi) ohne jede Attitüde und esoterisches Beiwerk, einfach als Wunder der Natur.


Dimitar Gougov
Gadulka, Gesang

Bereits in seiner Kindheit tauchte der gebürtige Bulgare Dimitar in die traditionelle Musik seiner Heimat ein. Er wurde Schüler des Gadulka-Virtuosen Atanas Vulchev und Orchestermitglied des Folklore-Ensembles von Filip Kutev. Im Jahr 2000 zog er nach Frankreich und ließ sich in Straßburg nieder, wo er die Gruppen „Boya“ und „Violons Barbares“ gründete. Neben seiner Tätigkeit als Musiker komponiert und arrangiert er Stücke für Frauenchöre und leitet Workshops und Aufführungen für Balkanmusik.


Fabien Guyot
Percussion, Gesang

Ausgebildet in zeitgenössischer Perkussion in Nizza und Straßburg studierte Fabien die traditionelle iranische Musik und die des Maghreb. Als Mitglied des Musikkollek-tivs „L’Assoce Pikante“ in Straßburg war er beteiligt an der Gründung der Gruppen „L’Hijaz Car“, „Shezar“ und des „Grand Ensemble de la Mediterranee“. Er spielt auch an der Seite bei „Houria Aichi“ und in der Perkussionsgruppe „Furieuz Casrols“, die mit Recyclingobjekten experimentiert.







 

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Künstlerwebseite
http://www.violonsbarbares.com/

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Tour-Hinweis 
laufend auf Anfrage

on tour... 
12.01.2019
72762 Reutlingen, franz k, 20:30
www.franzk.net

24.01.2019
31535 Neustadt, Schloss Landestrost, 20:00
www.stiftung-kulturregion.de/schloss-landestrost/kultur-im-schloss.html

26.01.2019
10823 Berlin, Apostel-Paulus Kirche

27.01.2019
01097 Dresden , Staatsschauspiel Kleines Haus, 20:00
www.mzdw.de

10.02.2019
80538 München, Museum Fünf Kontinente, 18:00
www.museum-fuenf-kontinente.de

04.04.2019
63303 Dreieich, Bürgerhaus Sprendlingen, 20:00
www.buergerhaeuser-dreieich.de

15.06.2019
55758 Hottenbach, Saal im Gasthaus, 20:00
www.kaff-hottenbach.de

30.06.2019
95119 Naila, Scheune Dreigrün, 19:00
www.forum-naila.de

09.11.2019
66115 Saarbrücken, ZBB Breite 63 , 20:00
www.breite63.de